Rituale und Regeln

An unserer Schule sind Rituale ein wichtiger Bestandteil. Neben einem klar strukturierten Tages-, Wochen- und Jahresablauf spielen klassen- und schulinterne Rituale, wie zum Beispiel akustische Leisesignale, Geburtstagsfeiern, Klassendienste, Spielplatzampel usw. eine bedeutende Rolle.

Sie strukturieren das tägliche Miteinander und geben Schülern, Lehrern und Eltern Orientierung und Sicherheit.

Rituale und Regeln beziehen sich sowohl auf Arbeitssituationen als auch auf das Zusammenleben in unserer Schulgemeinschaft. Einige Beispiele sollen dies im Folgenden veranschaulichen.

Bei Freiarbeit, Wochenplan und Werkstattunterricht gilt in allen Klassen die Regel, dass sehr leise gearbeitet wird, um andere Kinder nicht zu stören. Ein „Wartezeichen“, das die Lehrerin aufstellt, wenn ein Kind ungestört mit ihr arbeiten möchte, signalisiert den anderen Kindern, dass sie in dieser Zeit sich an anderer Stelle, etwa bei ihren Mitschülern, Hilfe holen müssen oder dass sie mit ihrer Frage warten, bis die Lehrerin wieder Zeit hat.

Im Klassenrat haben die Kinder die Möglichkeit, alle Themen zu besprechen, die ihnen am Herzen liegen. Hier werden Lösungsideen diskutiert und eigene Regeln und Absprachen, etwa durch Abstimmung, getroffen. Angelegenheiten, die alle Kinder betreffen, werden in gemeinsamen Schulversammlungen besprochen.

Die Flurregeln gelten für alle Kinder der Schule. Möglichst ruhig soll dieser Bereich genutzt werden, da häufig die Klassenzimmertüren offen stehen.

Unsere Spielplatzampel zeigt den Kindern zu Beginn der großen Pause, ob sie den Spielplatz nutzen dürfen. Sehr gerne sind unsere Kinder auch auf dem Sportplatz gegenüber. Dort bietet sich noch mehr Raum für Bewegung und Spiel. Die Viertklässler übernehmen die Aufgabe, die Straße zu sperren, damit die Hoffläche um diesen Bereich erweitert ist. Sehr selbstständig erledigen sie diesen Dienst, stolz auf ihre Aufgabe und über ihre Warnwesten.